Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V. Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V.

Aktuelles

Stand: Donnerstag, 4. November 2021
 

 

Hommage an die Herkunft

Lesung mit Reimund Groß an der Dorfmühle Willingshausen


Liebe Freundinnen und Freunde des Baumgeflüsters, Wir laden ein zur 13. Lesung unter Bäumen!

Erstmals wird unser Baumgeflüster innerhalb eines Siedlungsraumes stattfinden nachdem wir bislang mit unserer Veranstaltung vor allem auch auf die besondere Bedeutung und zugleich schwierigen Lebensbedingungen der solitären Bäume in der Agrarlandschaft aufmerksam gemacht haben. Nun haben wir die Auswahlmöglichkeiten für die Lesungen unter Bäumen erweitert und richten mit dem anstehenden Baumgeflüster die Aufmerksamkeit auf prägnante Bäume im Verlauf von Straßenzügen. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Baumgeflüster in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus AnTreff durchführen können.

Am Lesungsort dominiert die Platane schon mit jungen Jahren den Platz vor der Dorfmühle und gibt somit ein gutes Beispiel für ein gedeihliches Miteinander von Natur und bebauter sowie versiegelter Fläche. Der Baum schafft ein angenehmes Kleinklima in „steiniger“ Umgebung, bietet Schatten, bindet Kohlenstoff und produziert Sauerstoff - direkt vor der Haustür - und der Baum verschafft der Örtlichkeit eine Identität und trägt damit zur Individualität von Heimat und Herkunft bei.

Die Platane am Kulturhaus AnTreff - 13. Baumgeflüster - Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V. - © Jürgen Gemmerich


Mit dem Thema „Heimat und Herkunft“ beschäftigen sich auch die „Balladen aus der Quarantäne“, die Reimund Groß in der Zeit der Corona-Immobilität geschrieben hat.

„Im Erstaunen darüber, wie sehr sich die Welt binnen der knapp sechs Jahrzehnte, die Reimund Groß nun lebt, verändert hat ist eine Hommage an die Herkunft entstanden. Jahrzehnte, die ungezählte Veränderungen und Brüche bergen, Jahrzehnte, in denen Lebenswelten immer digitaler, immer technisierter, immer überdimensionierter wurden“ - schrieb Claudia Brandau in der HNA vom 21.4.2021 über eine Lesung von Reimund Groß. Und weiter: „Mit 16 hätte sich Groß liebend gerne vom bäuerlichen Dasein entfernt, hätte liebend gerne einen anderen, weniger anstrengenden Familienalltag bevorzugt. Heute, mehr als vier Jahrzehnte später, ist er dankbar für eine Jugend, die von Arbeit geprägt war: ‘Ich habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, kann mich heute noch gelassen die Furchen auf den Feldern rauf und runter arbeiten.’... Mit bald 60 würdigt er das, was er mit knapp 20 nicht zu schätzen wusste: Die Kultur eines bäuerlichen Lebens, in dem Arbeit einen komplett anderen Ansatz und Einsatz fordert als noch vor wenigen Jahrzehnten.“

Alle Besucher der Lesung sollten bis spätestens 16.45 Uhr vor Ort eintreffen, um der Lesung die angemessene Ruhe zu verschaffen. Der Eintrittspreis beträgt 8,00 Euro. Im Eintrittspreis sind kostenfreie Getränke enthalten. Die obligatorische Strohballen-Bestuhlung wird den geschätzten Wohlfühl-Beitrag leisten, ergänzend sollte jedoch witterungs- und tageszeitangepasste Kleidung empfohlen sein.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bedanken uns schon jetzt für Ihre Umsicht!
Jörg Haafke

2021-09-11, Info-und Lageplan Baumgeflüster 13
Info-und Lageplan

Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V.

Hinweis: Die Lesung findet im Rahmen eines Tages der offenen Hoftür des BIOLAND-Betriebes der Dorfmühle Willingshausen (ab 14 Uhr) statt.
 

 

Thema Jagd beim zwölften Baumgeflüster

Lesung unter der Roßkastanie im Ransbacher Feld

Der Förderverein Kulturlandschaft Schwalm lädt zu einer "Lesung unter Bäumen" ein.
Das 12. Baumgeflüster soll am Samstag, den 3. Juli 2021 unter der Roßkastanie in der Gemarkung Ransbach (Ortsteil von Willingshausen) stattfinden. Beginn ist 18.00 Uhr. Der Lesungsort ist mit dem Pkw aus der Ortslage Ransbach heraus in Richtung Biogasanlage Ransbach zu erreichen. Die Zufahrt ist ausgeschildert und die Fahrzeuge können am Rande eines Feldweges abgestellt werden. "Das letzte grasbewachsene Wegestück zum einzigen Baum weit und breit kann nur zu Fuß bewältigt werden. Dafür und zum Einrichten der von uns angebotenen Strohballen als Sitzgelegenheiten sollten alle TeilnehmerInnen etwa fünfzehn Minuten einplanen ", rät der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Haafke,

“Wir freuen uns daher sehr, dass wir dieses Baumgeflüster gemeinsam mit den Jagdpächtern der Reviere Wasenberg, Leimbach und Ransbach durchführen können" stellt Haafke heraus. In diesen Revieren stellten sich die Auswirkungen von Veränderungen in der Landbewirtschaftung besonders nachdrücklich dar. "Für den Ort der Lesung trifft das Attribut 'ausgeräumte Landschaft' eindrucksvoll zu. Die solitäre Roßkastanie wirkt hier fast unwirklich inmitten der weiten Feldflur.

solitäre Roßkastanie, Ort des zwölften Baumgeflüsters - © Jürgen Gemmerich


Aufgrund der hochwertigen Lößböden auf dem Wasenberger Rücken hat die Landwirtschaft hier traditionell Vorrang vor anderen Nutzungen und Interessen" erläutert der Sprecher der Jagdpächter, Jürgen Merle. "Die Lesung findet somit inmitten eines sehr typischen Ortes für den allgemeinen landschaftlichen Zustand in der Agrarlandschaft statt" ergänzt Iris Duda, ebenfalls Jagdpächterin.

Die Lesung beschäftigt sich folgerichtig vor allem mit der jagdlichen Aufgabe die Landschaft interessant für typische Tierarten der Feldflur wie Hase und Rebhuhn zu gestalten. Dazu trägt Katrin Ausmeier u.a. aus dem Buch "Das Hasenfeld" vor, in dem der Autor Hans Behnke seine Aktivitäten und Erfolge einer Wiederbelebung einer ausgeräumten Agrarlandschaft beschreibt.
 

12. Baumgeflüster - Förderverein Kulturlandschaft Schwalm - © Jürgen Gemmerich

Außerdem gibt die Jagdpächterin in der Wasenberger Gemarkung Einblicke in das Leben der Schwarzkittel anhand des Werkes "Malbäume und ihrer Geheimnisse" von Werner Klotz.

Der Eintrittspreis beträgt 8,00 Euro. Im Eintrittspreis sind kostenfreie Getränke enthalten. Für die geländetaugliche Bestuhlung (Strohballen) ist gesorgt und die Einhaltung der Corona-Regeln obligatorisch, witterungsangepasste Kleidung wird angeraten.
 

12. Baumgeflüster - Förderverein Kulturlandschaft Schwalm - © Jürgen Gemmerich

Ortskundigen TeilnehmerInnen wird übrigens eine Anfahrt mit dem Rad aus den umliegenden Ortslagen Treysa, Ascherode, Ziegenhain, Leimbach, Ransbach und Wasenberg empfohlen.
 

 

Dorfbelaubung in Willingshausen

Joseph Beuys - Eine Hommage im Malerdorf

Das Malerdorf Willingshausen mit einer der ältesten Künstlerkolonien Europas sei sicherlich ein richtiger Ort um mit einer "ART Dorfbelaubung" zu beginnen. "Wir sind sicher Beuys hätte seine Freude daran der Gemeinde Willingshausen Bäume zu schenken", zeigt sich auch die Stellvertretende Vorsitzende Erika Schäfer überzeugt. Ebenso wie im Kassel der 1970er und 90er Jahre der Stellenwert des Grüns in der Stadt gering gewesen sei hätten Bäume auch heute auf dem Dorf nur wenig Fürsprecher. "Sie machen ja Dreck" zitiert Schäfer oft zu hörende Argumente.

2021 - © Jürgen Gemmerich
© Jürgen Gemmerich

"Wir schenken nicht nur dem Malerdorf zwei Beuys-Bäume, sondern machen auch den Start eines Kunst- und Kulturprojekt in der Neustädter sieben sichtbar", erläutert Haafke weiter. In der ehemaligen Bäckerei Dittschar sollen Räume für die Kunst und für Kulturveranstaltungen entstehen. Initiator ist Hartwig Bambey, in der Schwalm kein Unbekannter und lebenslang Förderer der sozialen Kultur. Im Herbst 2020 konnte er die Familie Dittschar für seine Idee von einem neuen Leben für die lange Jahre leer stehenden Bäckereigebäude gewinnen. Zunächst richtete er eine Schaufenster-Galerie ein die in der "dunklen Jahreszeit" eindrucksvoll einen Lichtblick für Willingshausen vermitteln konnte.

2021 - © Jürgen Gemmerich
© Jürgen Gemmerich

"Die Beuys-Hommage des Förderverein Kulturlandschaft Schwalm ist Auftakt für ein regelmäßiges Kunst- und Kulturprogramm in und an der 'Neustädter sieben'" erläutert Hartwig Bambey und lädt zugleich alle Kunst- und Kulturengagierte aus Willingshausen und Umgebung zur Mitwirkung ein. "Ich  freue mich sehr, dass mit der Hommage des Fördervereins an den Künstler- und Pionier im besten Beuys-Sinne in der Entstehung wie im Ergebnis eine "Soziale Plastik" als Gesamtkunstwerk gelungen ist" so Bambey weiter. Leider habe die Pflanz- und Kunstaktion und damit der Start für eine Kultur-Initiative-Willingshausen nicht mit einer stärkeren öffentlichen Beteiligung durchgeführt werden, da ja selbstverständlich alle Corona-Bedingungen einhalten werden sollten.

2021 - © Jürgen Gemmerich
© Jürgen Gemmerich

Auf dem Vorplatz des neuen Kunst- und Kulturortes zeugen nun zwei Dach-Platanen von diesem Aufbruch in eine neue Kulturzeit im Malerdorf. Die Auswahl der Baumart wird nicht nur aufgrund der kunstvollen Erscheinung in ihrem Formschnitt gerecht, sondern sie stellt zugleich eine innere Verbindung zum Dorf selbst her dessen Dorfplatz ebenfalls von Dachplatanen eingerahmt ist. Die beiden neuen Bäume wären indes keine Beuys-Bäume wären ihnen nicht die obligatorischen, aus nordhessischen Steinbrüchen stammenden Basalt-Stelen als Wächter beigestellt. Und im Schaufenster erinnert eine Auswahl von An- und Einsichten des Kunst- und Kulturphilosophen Joseph Beuys nicht nur an seine Wahrnehmung der Dinge, sondern mag zugleich Anregungen für eigene Betrachtungen sein wünschen sich die Initiatoren.

Dorfbelaubung, Förderverein Kulturlandschaft Schwalm, 2021-05-12

 

Weißstorch-Brutplatz an der Antreff nach sieben Jahren erstmals besetzt

"Wir hatten schon fast nicht mehr daran geglaubt", sagt Jörg Haafke, der Vorsitzende des Fördervereins Kulturlandschaft Schwalm. Vor sieben Jahren hatte der Verein mit anteiliger Finanzierung aus der Förderung der Kreissparkasse in der Antreffniederung eine Nistplattform für den Weißstorch errichtet. Nun wurde Anfang April diesen Jahres das Nistplatzangebot erstmals besetzt. Der Neststandort mit den beiden emsigen Neubürgern ist von der Landstraße zwischen Zella und Gungelshausen gut zu beobachten. Nach Auskunft von Heinz Stübing, dem langjährigen Beobachter der Weißstorch-Population in der Schwalm steigt mit diesem Brutpaar der lokale Bestand auf acht Brutpaare. Damit werde eine Bestandsgröße erreicht wie sie zuletzt aus den Nachkriegsjahren bekannt war.
"Wir freuen uns sehr über die Inbesitznahme durch die Störche - auch wenn der Weißstorch sich in Hessen in den Niederungsgebieten schon beinahe zu einem verbreiteten Brutvogel gemausert hat" erläutert Haafke. So seien im vergangenen Jahr mehr als 800 Brutpaare in Hessen dokumentiert worden. "In den 1980er Jahren schienen die stattlichen Vögel dagegen nicht nur an der Schwalm, sondern in ganz Hessen vom Aussterben bedroht. Doch seit Mitte der 1990er Jahre sei eine Wiederbesiedlung und besonders in den letzten zehn Jahren eine erstaunlich kräftige Bestandszunahme zu verzeichnen. Dabei habe sich der einst typische Zugvogel aufgrund der milderen Winter der jüngeren Vergangenheit schon vielfach zu einem Standvogel entwickelt. Zumindest die erfahreneren Altvögel blieben oft auch im Winterhalbjahr an den Brutorten oder würden bestenfalls nur kurzzeitig vor geschlossenen Schneedecken in südlichere Gefilde ausweichen. "Der Weißstorch ist somit zweifelsfrei aktuell ein Profiteur der gegenwärtigen Phase des Klimawandels" stellt Jörg Haafke fest.
"Ich gehe davon aus, dass auch an der Schwalm in den nächsten Jahren die Weißstorch-Brutpaarzahlen ebenfalls noch weiter steigen werden" prognostiziert Haafke. Nachdem sich bislang alle Schwälmer Brutstandorte eher am Verlauf des gleichnamigen Flusses orientieren würden sieht er dabei den achten Schwälmer Brutplatz als einen "ersten Schritt" der Störche in das Areal der Antreffniederung an.
Verfasser: Jörg Haafke
 

WeißstorchbrutplatzanderAntreff-2021-04-10 012-Bildautor-JörgHaafke

Der vorstehend zitierte Weißstorchexperte Heinz Stübing hat den Text in der vorliegenden form freigegeben. Außerdem mag ein eigens aus dem freudigen Anlaß erstellte Bildtafel eine ergänzende Einschätzung zu dem seinerzeit geleisteten Einsatz vermitteln.

Weißstorch-Brutplatz an der Antreff 2021

 

Einladung zur Mitgliederversammlung
am Freitag, den 05.03.2021, 19.00 Uhr - Online!

Wir wollen es tatsächlich wagen und unsere Mitgliederversammlung 2021 online durchführen. Der Vorteil: Wir können alle von zuhause teilnehmen! Der Nachteil: Getränke und Verzehr können nicht vom Verein übernommen werden! Dafür bieten wir einen kritischen Blick auf 20 Jahre Förderverein Kulturlandschaft.
Hiermit laden wir also nach Maßgabe unserer Satzung sowie unter Bezugnahme auf das "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27.3.2020" ein zur Mitgliederversammlung 2021 für Freitag, den 05.03.2021, ab 19.00 Uhr in die Lokalität homeoffice.
Wir treffen uns unter folgender Internetverbindung:

https://t1p.de/fvklschwalmMitgliederversammlung

2021, jhv1a

Der Zugang zum o.a. Kommunikationsraum wird bereits ab 18.30 Uhr zur Verfügung stehen, so dass auch bislang ungeübte Online-KonferenzlerInnen sich in Ruhe und mit Begleitung durch unser Moderatorenteam werden ein- und zurecht finden können. Also nur Mut! Neben der Browser-Eingabe o.a. Adresse besteht über das Abfotografieren des QR-Codes unten rechts (das ist nicht unser neues Logo!) eine weitere Einwahloption.
Gerne möchten wir ggf. erforderliche aktuelle Ergänzungen zu der Einladung via eMail übermitteln. Sofern Sie uns dazu noch nicht Ihre eMail-Adresse - bei Zusicherung der Einhaltung der Vorgaben aus der Datenschutz-Grundverordnung - übermittelt haben bitten wir hiermit nochmals darum dies zur Vereinfachung der förmlichen Abwicklung zu tun - bitte an: Mail@Kulturlandschaft-Schwalm.de

Vorgeschlagene Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlußfähigkeit, Beschlußfassung über die Tagesordnung
  3. Protokoll der Mitgliederversammlung 2020
  4. 20 Jahre Förderverein Kulturlandschaft Schwalm, Rückblick und Ausblick - Erfahrungen und Perspektiven
  5. Bericht des Vorstandes zum zurückliegenden Geschäftsjahr (inkl. Kassenbericht)
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl des Vorstandes
  9. Wahl der Kassenprüfer
  10. Anträge
  11. Weitere Aktivitäten des Vereins im Geschäftsjahr 2021
  12. Verschiedenes
     

Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit unserer ersten Online-Mitgliederversammlung trotz der Corona-Einschränkungen unsere Arbeit konstruktiv werden fortsetzen können und freuen uns auf eine rege Beteiligung.

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Haafke               gez.           Erika Schäfer
             (Vorsitzender)                   (Stellvertretende Vorsitzende)

 

Liebe Freundinnen und Freunde
des Baumgeflüsters,

wir wollen in diesem Jahr noch ein Baumgeflüster wagen!
Das elfte Baumgeflüster findet also in Frankenhain (Stadt Schwalmstadt) statt. Der Ort der Lesung wird durch eine solitäre Schwarzerle markiert die als Charakterart der Fließgewässer untypischerweise auf dem Berg steht. Eine Erklärung für diesen Standort dürfte der dortige Verlauf der historischen Wasserversorgung von Treysa sein. Die Erle hat ihre Wurzeln an der Böschung des früheren Ruhlandgrabens und thront nun quasi als Vorposten der Hugenottensiedlung Frankenhain über dem Schwalmtal.
Die Bezirkslandfrauen Ziegenhain werden als Pate das elfte Baumgeflüster begleiten.
Der Schriftsteller Berndt Schulz trägt aus seinem jüngsten Buch „Schöne grüne Welt“ vor und wird den einen oder anderen Heimattext präsentieren.
Der Lesungsort ist gut über die Landgraf-Karl-Straße bzw. den Frankenhainer Weg bzw. den Hugenottenweg zu erreichen. Parkmöglichkeiten bestehen unterhalb der Kirche im Verlauf der „Hauptstraße“. Bitte stellen Sie dort die Fahrzeuge ab und genießen Sie die 150 bis 200 m lange Wegestrecke zum Lesungsort zu Fuß und mit einem phantastischen Ausblick in das Tal der Schwalm.

Alle Besucher der Lesung sollten bis spätestens 16.15 Uhr vor Ort eintreffen, um die besondere Atmosphäre der Landschaft wirken lassen zu können. Der Eintrittspreis beträgt 8,00 Euro. Im Eintrittspreis sind kostenfreie Getränke enthalten. Für die geländetaugliche Bestuhlung (Strohballen) ist gesorgt und witterungsangepasste Kleidung wird empfohlen.

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Info und Lageplan als PDF

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bedanken uns schon jetzt für Ihre Umsicht!
 

Jörg Haafke, Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V.
 

 

Jubiläums-Baumgeflüster mit dem Bienenfreund

Am 27. Juni 2020 um 18:00 Uhr
 findet unser 10. Baumgeflüster mit dem “Bienenfreund” Michael Weiler aus Gudensberg statt.

Liebe Freundinnen und Freunde des Baumgeflüsters,
wir wollen trotz der Corona-Einschränkungen ein erstes Baumgeflüster im Jahr 2020 wagen.
Ein Wagnis wird auch die Lage des Lesungsortes sein, denn die auserwählte Winter-Linde steht „mitten in der Pampa“ ...

Winter-Linde am Rande der Leimbachaue - Foto: Jürgen Gemmerich

© Jürgen Gemmerich

Das nunmehr zehnte Baumgeflüster findet also ortsfern - aber dafür idealtypisch für den „Baum der Schwalm“ - in der Gemarkung Leimbach (Ortsteil von Willingshausen) statt und der Lesungsort ist nur über eine längere Fahrstrecke auf landwirtschaftlichen Wegen zu erreichen.
Für den uneingeschränkten Genuß der Veranstaltung ist daher eine rechtzeitige Ankunft und eine strikte Befolgung der Beschilderung unabdingbar. Wir möchten unbedingt einen Begegnungsverkehr und Behinderungen landwirtschaftlicher Abläufe vermeiden.

Die Zufahrt zum Lesungsort zweigt von der Landstraße unmittelbar südlich der Ortslage Leimbach ab. Dort wird sich ein erster Ansprechpartner des Fördervereins aufhalten und den Weg erläutern. Insgesamt beträgt die Fahrstrecke zu den vorgesehenen Aufstellflächen für die Pkw über gut befestigte Wirtschaftswege (teilweise auch asphaltiert) etwas mehr als drei Kilometer (in Zahlen: 3.000 m). Nach einem anschließenden Fußweg über einen „guten alten“ grasbewachsenen Feldweg erreicht man schließlich „unsere Linde“.
Die Fahrzeuge müssen an einer weiteren solitären Linde hintereinander aufgestellt auf dem grasbewachsenen Seitenstreifen abgestellt werden, so dass landwirtschaftliche Fahrzeuge noch passieren können. Dazu reicht der Platz auf jeden Fall aus. Wir bitten unbedingt den Anweisungen der Einweiser
(so wie auf der Urlaubsfähre!) Folge zu leisten.

Aufgrund der für die meisten Besucher eher ungewöhnlichen Anfahrtbedingungen sollten sich alle TeilnehmerInnen auf ein Eintreffen am Lesungsort bis spätestens 17.45 Uhr einrichten. Dann besteht noch ausreichend Zeit, um sich von der besonderen Atmosphäre der Landschaft in der Leimbachaue erden lassen zu können.

Der Eintrittspreis beträgt 8,00 Euro. Im Eintrittspreis sind kostenfreie Getränke enthalten. Für die geländetaugliche Bestuhlung (Strohballen) ist gesorgt und witterungsangepasste Kleidung wird empfohlen.
Ortskundigen TeilnehmerInnen wird übrigens eine Anfahrt mit dem Rad aus den umliegenden Ortslagen Wasenberg, Leimbach, Gungelshausen, Merzhausen und Willingshausen (Park&Ride) empfohlen.
 

Der Ort der Lesung ist eine solitäre Winter-Linde am Rande der Leimbachaue, die in diesem Bereich „Holzwiese“ genannt wird und an den sogenannten „Herrschaftlichen Teich“ der Grafen von Ziegenhain grenzt. Dereinst diente der Stauteich im Verlauf des Leimbaches vor allem der Karpfenzucht und der Eisgewinnung für die Brauereikeller. Der Teich ist wie die Landgrafen längst Geschichte und heute wird das Areal landwirtschaftlich als Grünland genutzt. Allein der Staudamm ist noch im Gelände sichtbar, er wird zudem markant von einer Reihe Hybrid-Pappeln bethront.

Thematisch wollen wir das Baumgeflüster dieses Mal vor allem den Bienen widmen und dürfen dazu als Vortragenden den bekannten Bienenfreund Michael Weiler aus Gudensberg (www.Der-Bienenfreund.de) sowie den Imkerverein Ziegenhain als Paten des zehnten Baumgeflüsters begrüßen.

Jörg Haafke, Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V., im Juni 2020
 

Förderverein Kulturlandschaft Schwalm e.V., Jubiläums-Baumgeflüster mit dem Bienenfreund

HNA, 29. Juni 2020
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  Achtung !      Arbeits- und Vorstandstreffen       Achtung ! 

Das nächste
Arbeits- und Vorstandstreffen
findet am Donnerstag den 11. November 2021 ab 20.00 Uhr
in der “Neustädter Sieben”, Neustädter Str. 7, in Willingshausen statt.
Coronal-Hygieneregeln sind einzuhalten.
 

 

ab 19.00 Uhr
auf der Brücke bei der Dorfmühle in Willingshausen

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